Zarte Wildtulpen

Wildtulpen sind die Vorfahren der modernen Gartentulpen und erobern mit ihrem Charme immer mehr die Herzen aller Hobbygärtner. Wildtulpen sorgen für optische Abwechslung im Garten und sind besonders nützlich für die Insektenwelt. 

Wer Wildtulpen pflanzen möchte, gibt ihnen möglichst einen warmen, sonnigen Platz mit einem durchlässigen Boden. Ideale Bedingungen finden sie in meinem sonnigen Steingarten und am Rosenbogen. Gepflanzt habe ich schon vor ca. 4 Jahren und die kleinen Schönheiten haben sich im Laufe der Jahre vermehrt. Wildtulpen sind auf den ersten Blick vielleicht weniger spektakulär als ihre große Schwester, doch wer sich einmal auf Wildtulpen einlässt, kann sich ihrem Reiz nicht mehr entziehen.

Bis Anfang November, bzw. bis zum ersten Frost können die Zwiebel der Wildtulpen (gut 20 cm tief) in die Erde gesetzt werden. Der Abstand zwischen den Zwiebeln ist idealerweise ca. 8 bis 10 cm. Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so tief sein wie die Wildtulpen Zwiebel lang ist. Besonders schön ist es, wenn die Wildtulpen in Tuffs gesetzt werden. Gleich bei der Pflanzung ist es empfehlenswert, die Wildtulpen zu düngen und dafür verwende ich Kompost. Der Boden wird im Frühling regelmäßig bewässert, jedoch muss Staunässe vermieden werden. Nach der Blüte werden nur die Köpfe der Wildtulpen abgeschnitten. So kann die Pflanze ihre Kraft in die Samenbildung stecken und die Zwiebel treibt auch in den folgenden Jahren wieder aus.

Auch im Kübel gedeihen Wildtulpen sehr gut. Wichtig ist dabei, dass das Pflanzgefäß Löcher am Boden hat und sich keine Staunässe bilden kann. Je dichter die Zwiebel im Gefäß stecken, desto kleiner werden die Tulpen, das sie stärker um Licht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Für die Vase sind Wildtulpen nicht geeignet, denn die Haltbarkeit in der Vase ist nur sehr kurz. Doch es gibt genügend andere Frühlingsblüher die sich für die Vase eignen und wunderschön sind.